| Unsere Themen |
| "Wer den
Erwartungen von Kindern gerecht werden will, kann sich seine eigenen Überzeugungen nicht
leicht machen!" Jürgen Jagelki |
| Obwohl diese soziale Familienkarte für die Stadtbuslinien schon lange von vielen gefordert wird, ist sie gerade für kinderreiche Familien längst überfällig. |
| Gerade Alleinerziehende und Eltern mit behinderten Kindern haben es in unserer Gesellschaft zunehmend schwerer, sich an der allgemeinen Entwicklung und den Annehmlichkeiten unseres technisierten Lebens angemessen zu beteiligen. |
| Alleinerziehende können durch einen
Betreuungspersonen-Service bei der gleichzeitigen Berufs- und Erziehungstätigkeit
wesentlich unterstützt werden. Eltern mit behinderten Kindern können durch die Förderung von Selbsthilfegruppen gezielt entlastet werden. Die eventuelle Behinderung eines ungeborenen Kindes darf kein Grund zur Selektion sein. Die Förderung von Kindergärten mit integrierten behinderten Kindern soll ausgeweitet werden. |
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| Die vier Pfarreien in Eichstätt sollen durch ein regelmäßiges gemeinsames Gesprächsforum mit weiteren Gruppierungen zum Erfahrungsaustausch eingeladen werden. |
| Ein "Bündnis für Beschäftigung" kann auch bei uns in Eichstätt Jugendliche vor Arbeitslosigkeit bewahren. Das Motto "Arbeit statt Sozialhilfe" muß auch in Eichstätt umgesetzt werden. |
| Auch Familien muß es künftig weiter möglich sein, trotz steigender Grundstückspreise Wohneigentum zu erwerben. Dies kann unter anderem durch eine soziale Komponente, angepasst an das Familieneinkommen, erfolgen. | ![]() |
| "Das Auto ist
jene technische Erfindung, welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der
Fußgänger beträchtlich gesteigert hat." Lothar Schmidt |
| Verkehrskonzept
für alle Verkehrsteilnehmer: Kraftfahrer, Radfahrer und Fußgänger |
| Für die Stadt Eichstätt fehlt bisher ein Gesamt-Verkehrskonzept, das die Interessen aller Verkehrsteilnehmer gleich berücksichtigt. Dazu ist eine umfassende Verkehrserhebung erforderlich. Hier kann ich mir vorstellen, auch die Möglichkeiten unserer Universität, insbesondere der Geographie, mit einzubinden. |
| In diesem Gesamt-Verkehrskonzept müssen aber auch die
Belange der jeweiligen Anwohner mit Hilfe eines Lärm-Minderungsplans berücksichtigt
werden. Die zentrumsnahe Stadtentwicklung wird künftig das heutige Bahnhofsgelände mit einschließen. Es muß deshalb dieses Gebiet durch weitere, leicht und sicher begehbare Fuß- und Radwege besser an die Innenstadt angebunden werden. |
| Der öffentliche Personennahverkehr ist in Eichstätt
durch die Stadtlinien-Busse tagsüber gut gelöst. Dieses an sich gute System sollte aber
den angrenzenden Gemeinden bzw. Ortsteilen ebenfalls verfügbar sein, wenn es von den
Bewohnern dort gewünscht wird. Vor und nach den Fahrtzeiten der Busse, insbesondere nach
20.00 Uhr und am Wochenende, muß dieses Bus-System durch ein Sammeltaxi-System, ergänzt
durch Ruftaxis, vervollständigt werden. Die guten Erfahrungen anderer vergleichbarer Städte mit sogenannten "Disco-Bussen" sollen auch in Eichstätt genutzt und zumindest probeweise eingeführt werden. |
| In Eichstätt kommen während der Saison täglich bis
zu 3000 Fahrrad-Touristen an. Leider verbleiben nur ganz wenige davon länger in unserer
schönen Barockstadt. Warum? Es fehlen abschließbare Fahrrad-Boxen! |
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| Als Radtourist kann man sein Rad mit Gepäck nicht
herrenlos z.B. vor dem Dom, vor dem Diözesanmuseum, vor einem Kaufhaus, oder anderswo
stehen lassen. Das bedeutet, daß heute jeder gezwungen ist, sein Rad durch die Stadt zu
schieben und nach längstens einer halben Stunde hat er Eichstätt wieder verlassen. Nur
wenn abschließbare Fahrrad-Boxen in ausreichender Zahl und möglichst an mehreren
Plätzen verfügbar sind, wird er zu einem längeren Stadt- und Einkaufsbummel eingeladen.
Diese Einladung ist durch eine optimale Information über unsere Rad- und Verkehrswege zu ergänzen. |
| Eine Umgehung durch
das Hessental bringt langfristig keine tatsächliche Entlastung für die Anwohner des
Spindeltals. Die Stadtentwicklung auf dem Seidelkreuz muß als einziges
geschlossenes Wohngebiet Priorität vor kleinen Baugebieten haben. Eine Ohne eine zusätzliche Altmühl-Überquerung in Verbindung mit der Hessental-Trasse wird der gesamte Verkehr nicht nur den Ortsteil Landershofen, sondern insbesondere auch die Bewohner der Kipfenberger Straße und der Eichendorffstraße zusätzlich belasten. Die kleine Lösung" löst nur zusätzliche Belastungen für andere aus, für die Spindeltal-Bewohner kann dadurch keine dauerhafte Entlastung erreicht werden. Die Kosten einer Hessental-Trasse mit Talüberquerung durch eine Brücke entsprechen den Kosten einer Tunnel-Lösung Spindeltal". |
| Die vorhandenen Geldmittel sollten
nicht jetzt ,in den Sand gesetzt werden, sondern für eine künftige sinnvolle
Gesamtlösung für alle Menschen und für die Natur verwendet werden. |
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Bei allen Verkehrs- und Lärmproblemen sollte zusätzlich beachtet werden, dass durch eine Hessental-Trasse das Naturschutz-Großprojekt "Altmühlleiten" gefährdet sein könnte. Für dieses Projekt will das Bundesamt für Naturschutz dem Landkreis Eichstätt Fördermittel in Höhe von ca. 8 Mio. DM bereitstellen. Diese Fördergelder fielen dann unter Umständen weg. |
| "Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden." John F. Kennedy |
| Was ist AGENDA 21 ? |
| In der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Juni 1992 wurde von mehr als 170 Staaten der Erde ein Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert für eine umweltverträgliche und nachhaltige Entwicklung beschlossen. Mit diesem Aktionsprogramm werden Handlungsaufträge an alle Bereiche der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gegeben, um einer weiteren Verschlechterung der Situation entgegenzuwirken, eine schrittweise Verbesserung zu erreichen und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen. |
AGENDA 21
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| Jeder Bürger, der freiwillig bereit ist, für regenerativ erzeugten Strom etwas mehr als den üblichen Tarif zu bezahlen muß die Möglichkeit erhalten, diese ohne Umweltbelastung erzeugte Energie aus Wasserkraft, Windkraft, Biogas-Anlagen, Photovoltaikanlagen, usw. auch von unseren Stadtwerken zu kaufen. Wir fordern von unseren Stadtwerken einen entsprechenden Strom-Tarif, so wie ihn z.B. die Stadtwerke Ingolstadt in Zusammenarbeit mit der Naturstrom-AG anbieten werden. | ![]() |
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Entspechend den derzeit gültigen gesetzlichen
Vorschriften dürfen die Stadtwerke von Eichstätt regenerativ erzeugten Strom zu den
Selbstkosten von den Stromerzeugern in einem bestimmten Umfang einkaufen. Nur dadurch kann langfristig die Zahl der dezentralen Stromerzeugungs-Anlagen steigen, was gleichzeitig die Anlagekosten durch Massenproduktion senkt, vergleichbar dem Automobilbau. |
| Die Stromrechnung wird dadurch für
jeden Bürger Eichstätts nur um 1,50 DM pro Jahr höher. Das bedeutet, wir können
die Umwelt hier langfristig für ein Trinkgeld wesentlich entlasten. Damit drehen wir die Schraube in die richtige Richtung. |
| Am Beispiel von Fürstenfeldbruck lässt sich erkennen, was mit |
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| erreicht werden kann. Ganz abgesehen von dem "Wir-Gefühl", das weite Kreise der Bevölkerung mit einbezieht. |
| Nicht nur die Verwaltung ist Dienstleister. Auch bei Handel und Gewerbe ist neben dem Warenangebot auch Dienstleistung gefordert. Dazu zählt nicht nur Freundlichkeit des Personals beim Einkauf, sondern Orientierung an den Bedürfnissen und Wünschen der Bürger. Eine Umfrage-Aktion des ProCit e.V. hat dies bestätigt. |
| Es ist auch Aufgabe eines Oberbürgermeisters, alle Beteiligten am "runden Tisch" von den Chancen und Möglichkeiten, aber auch durch Koordination von Aktionen zur Verbesserung der Dienstleistungen zu überzeugen. |
| Hier nur eine mögliche Aktion: Wir erhöhen die
Attraktivität des Einkaufens in der Innenstadt durch den Aufbau eines Zustellservices. Diese Dienstleistungen könnten nicht zuletzt beim "Bündnis für Beschäftigung Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit" einen wesentlichen Beitrag leisten. Sie dienen auch den Bemühungen um "Arbeit statt Sozialhilfe". |